Training am Ende der Welt...

Hallo zusammen, das diesjährige Sommertraining brachte mit einem dreiwöchigen Trainingslager in Ushuaia (ARG), der südlichsten Stadt der Welt,...

eine wirklich willkommene Abwechslung.

Abwechslung im Sinne von Kultur und Sprache, sowie den Trainingsmöglichkeiten, welche vom ersten Tag an nahezu perfekt waren.

 

Ich möchte euch kurz den Grund erklären, warum wir unser Sommertraining in Argentinien und nicht, so wie die letzten Jahre, in der Schweiz absolviert haben.

 

Abgesehen von der langen Anreise, alles in allem über 20 Stunden allein im Flugzeug, hat das Training in der südlichen Hemisphäre folgende Vorteile.

 

Das wohl gewichtigste Argument, das für dieses Trainingslager spricht, ist jener, dass in Ushuaia zur jetzigen Zeit Winter herrscht und wir somit fast identische Schneebedingungen vorfinden, wie sie dann im Winter bei den Rennen in Europa sind, sprich: agressiver, kalter und zum Teil eisiger Schnee...

 

Der zweite Vorteil liegt darin, dass die Stadt Ushuaia direkt am Meer liegt, das Skigebiet von 300 Metern aufwärts und somit die Regeneration nach den anstrengenden Trainingseinheiten viel optimaler verläuft, als wenn das Skitraining, so wie in der Schweiz, auf über 3500 Metern Seehöhe stattfindet.

 

Da wir schon etliche Kurse in der Schweiz und auch auf unseren heimischen Gletschern absolviert haben, kennen wir die meisten Hänge, sowie Geländekuppen bereits wie unsere Westentasche, somit war es sicherlich auch nur von Vorteil, wenn in diesem Bereich einmal Neuland betreten wird.

 

Alles in allem war ich von meinem ersten Südamerika-Training sehr beeindruckt, was aber nicht heißen soll, dass wir in den vergangenen Sommern schlecht trainiert haben ;)

 

 

 

In diesem Sinne bis bald,

euer Christoph

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